Verantwortung

Ja, es sind die Medianden, die als Fachleute für ihr Thema die Verantwortung für die Lösung haben, doch wir als Mediatoren haben diese Verantwortung zumindest genau so. Schließlich kommen unsere KlientInnen zu uns, um durch unsere Expertise einen Ausweg aus ihrem Dilemma zu finden. Wir dürfen sie dann unterstützen, dürfen nachfragen und wiederholen, dürfen schlicht und einfach mediieren.

Somit tragen wir als MediatorInnen, ja noch mehr alle mediativen Menschen eine hohe Verantwortung. Dahingehend, dass wir in einer Zeit, in der tatsächliche und fiktive Konflikte unseren Alltag wie auch die Medien beherrschen für unser persönliches Umfeld eine wichtige Rolle zu spielen haben. Ja, ich verdiene durch meine Tätigkeit als Mediator mein Geld. So wie ein Arzt auch, ein Richter oder ein…. oder Sie geschätzter Leser selber auch.
Und ich liebe und lebe es, Mediator zu sein.
In einer Welt des Dissenses, einer Welt des „Ich“ möchte ich auch das „Wir“ verständlich machen. Das ist Allparteilichkeit.

Das ist Verantwortung und das ist Mediation nach meinem Verständnis.

Ihr Ulrich Wanderer

Ulrich Wanderer Mediation ist Verantwortung
Mediation wie ein Handschlag

Mehr zu den Haltungen in der Mediation

Machtungleichgewicht und seine Auswirkungen auf die Mediation

Machtungleichgewicht und seine Auswirkungen auf den Verlauf der Mediation

Einleitung

Gleichgewicht und Freiwilligkeit

Zweifellos ist Mediation eine der nachhaltigen Varianten eine konsensorientierte Vereinbarung zu finden, wenn… ja, wenn alle Beteiligten ähnlich starkes Interesse an einer Lösung haben, sich freiwillig auf den Mediationsprozess eingelassen haben und (zumindest annähernd) ein Gleichgewicht bezüglich der Machtposition der Medianden herrscht. Dieses Machtgleichgewicht kann sich auf eine Vielzahl von Faktoren beziehen, welche sowohl vor, während als auch möglicherweise nach der Mediation greifen können.
Um eine Vorstellung der Vielfältigkeit der Thematik „Macht“ zu geben, seien im Rahmen dieses Essays einige Aspekte aus der Praxis der Mediation exemplarisch erwähnt.

Macht in Beziehungen

Welche Arten von Macht gibt es im zwischenmenschlichen Bereich?
Einmal davon abgesehen, dass eine jede Form von Beziehung einen gewissen zwischenmenschlichen Faktor einschließt, bietet der Bereich der amourösen Beziehung zwischen zwei Menschen wohl den anschaulichsten Hintergrund für diverse Machtungleichgewichte.

 

Emotional

Hat sich A unsterblich in B verliebt, wobei sich B zwar sehr geschmeichelt fühlt, dieses Gefühl aber nicht im gleichen Ausmaß erwidert. Dennoch lässt sich B auf die Beziehung ein, was zu einer Schieflage der Bedürfnisse führt, nachdem sich A in vielen Aspekten nicht angenommen fühlt und permanent auf ein stärkeres persönliches Commitment seitens B hofft. Eine solche Beziehung führt mittelfristig in den Konflikt, da sich Erwartungen und Bedürfnisse von A nicht mit den Möglichkeiten von B erfüllen lassen. Kommt es in weiterer Folge zu einer Trennung, so ist B mit großer Wahrscheinlichkeit schon weiter im Trennungsprozess und benötigt auch weniger Trauerarbeit bzw. Verabschiedungsrituale als A. Somit aber hat B in der Mediation auch einen leichteren Stand, weil er/sie sich primär auf die Sachthemen konzentrieren kann, während sich A diesen Themen erst nach Aufarbeitung der gefühlsbetonten Beziehungsaspekte widmen kann. Andersfalls lassen Aussagen wie „ich unterschreib Dir eh alles, wenn das nur schnell vorbei ist“ oder „mir ist doch eh alles wurscht“ tief ins Gefühlsleben blicken.

 

Wirtschaftlich

Das (liebe?) Geld spielt in vielen Beziehungen eine große Rolle. Sofern nicht beide Partner gleichermaßen Vermögen in die Beziehung eingebracht haben, beide gleich verdienen und auch die gemeinsamen Lebenshaltungskosten 50:50 aufgeteilt sind, ergibt sich schon mehr oder weniger automatisch ein Ungleichgewicht, wobei dieses per se noch überhaupt kein Problem bedeuten muss. Freilich kann eine Beziehung, in welcher beispielsweise der Mann den Vermögensstamm in die Beziehung einbringt, sich daraufhin im Rahmen einer selbständigen freiberuflichen Tätigkeit um seinen Teil der Wirtschaftsgemeinschaft kümmert, während die Frau einer Fixanstellung nachgeht und die finanzielle Regelmäßigkeit der Einkommen sichert, zweifellos bestens funktionieren. Auch der Begriff der „Hausfrauenehe“ ist nicht primär aus dem Scheidungsrecht bekannt, sondern vielmehr eine legitime und probate Gestaltungsvariante der ehelichen Gemeinschaft. Schließlich ist die Ehe als „Vertrag sui generis[1] jeder persönlichen Ausgestaltung im Rahmen weiter rechtlicher Grenzen zugänglich. Insbesondere im Rahmen der Wirtschaftsgemeinschaft.

Doch kann die arbeitsteilige Ehe, in welcher ein Ehepartner (A) sich primär um den Gelderwerb kümmert, während der sich der andere (B) um den heimatlichen Haushalt sorgt, Besorgungen erledigt und eben dem Verdiener den Rücken freihält dann für B zum Problem werden, wenn sie sich einem Ende zuneigt.

In diesem Fall zeigt sich das Problem des haushaltsführenden Partners B dahingehend, dass er finanziell auch weiterhin auf die Leistungen des zukünftigen Ex-Partners angewiesen zu sein scheint, während dieser den Wert der Haushaltsarbeit manchmal gering schätzt. …………………..

Vollständiger Text in  „Mediation ist Do it Yourself“

Die partnerschaftliche Ehe

Als Wegbereiter für eine dennoch zielführende Mediation hat sich der folgende Ansatz erwiesen: Vorerst muss auf das partnerschaftliche Wesen einer Beziehung bzw. einer Ehe hingewiesen werden, welche auf dem gemeinsamen Konsens der Lebensführung beruht. Nie hätte der berufstätige Partner seine Karriere entsprechend vorantreiben können, wenn der andere ihm nicht den Rücken freigehalten hätte, indem er die Organisation des Haushaltes, sozusagen des heimatlichen Backoffice, übernommen hatte.
Andererseits kann auch der manchmal aufkommende Vorwurf „Du warst ja nie zuhause“ dahingehend kanalisiert werden, dass zwar sehr wohl der Wunsch nach der Gegenwart des Partners durchaus groß war,  jedoch auch die Wertschätzung für die hinter dem Lebensstil stehende Finanzierung vorhanden ist.

 

Gewalt

Körperliche Gewalt

Gewalt, hier auf die körperliche Form, die physische Gewalt reduziert, wird in so mancher Mediation als zentrale Motivation eine Beziehung zu beenden angeführt. So einfach es auch auf den ersten Blick scheint hier die Verantwortlichkeit zwischen Täter und Opfer zu verteilen, so kompliziert kann die Aufarbeitung wie auch die Folge einer solchen Tätlichkeit werden.

Exkurs: Um das Dilemma der Gewaltthematik begreifen zu können, ist es keinesfalls nötig Mediator zu sein, nicht einmal, einen zu kennen. Dennoch, nachdem dieses Buch sich um  Sichtweisen zum Thema Mediation dreht, sei in Folge besonderer Fokus auf die Sichtweise des Mediators gelegt:

Bedenkt man, dass gerade die Tätigkeit in der Familienmediation ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen und Selbstreflexion voraussetzt, so kann angenommen werden, dass sich der/die MediatorIn bereits auch schon im Rahmen der Ausbildung, spätestens aber im Rahmen der Weiterbildung einmal mit dem höchstpersönlichen Zugang zum Thema Gewalt auseinandergesetzt hat.

Somit gibt es bereits einen höchstpersönlichen Aspekt, welcher in der unmittelbaren Beschäftigung mit dem Thema angesprochen wird. In der Regel wird körperliche Gewalt in diesem Kontext (so auch grundsätzlich von Ihrem Autor) als nicht akzeptables und auch nicht probates Mittel der Konfliktbeilegung gesehen, was auch zu einer stillschweigenden moralischen Stellungnahme gegenüber jenem Medianden führt, der die gewalttätige Handlung gesetzt hat.

Sich dieser Thematik bewusst zu sein ist ein zentrales Thema für den Mediator, um dem Auftrag der Allparteilichkeit nachkommen zu können. Ignoriert man die persönliche Wertehaltung vordergründig, so können sich im Unterbewusstsein Gefühle aufstauen, welche den Mediationsprozess behindern. Können diese Werthaltungen aber im Rahmen einer Inter- oder Supervision offen angesprochen werden, so ermöglicht dies dem Mediator, den Medianden und vor allem allfällig von der Trennung mitbetroffenen Kindern eine Mediationsvereinbarung lege artis, welche den Weg in eine konfliktfreie Zukunft zu ebnen imstande ist. Eine Mediationsvereinbarung, welche offenkundige Probleme unter den Tisch zu kehren versucht, verschiebt hingegen die nicht aufgearbeiteten Themen in die Zukunft und lässt sie so zum Samenkorn für unkrautgleich wuchernde Schwierigkeiten werden.

Nachhaltige Vereinbarungen

Eine nachhaltige Lösung, und darum geht es in einer Mediation, schließlich setzt voraus, dass die Vorfälle der Vergangenheit nicht in die Zukunft hineinfunken, sondern im besten Fall vor oder parallel zur Mediation allenfalls therapeutisch aufgearbeitet wurden. Weder der Täter noch das Opfer sollen die Scheidungsvereinbarung unter dem Eindruck der Gewalteinwirkung unterfertigen, sondern viel eher dadurch einen Schlussstrich unter die Beziehung als solche setzen.

Dass die furchteinflößende Wirkung der Erinnerung an einen kürzlich zurück liegenden gewalttätigen Übergriff eine gleichberechtigte Scheidungsmediation ungemein erschwert, wenn nicht gar verunmöglicht, kann sich der geneigte Leser unschwer vorstellen. Darüber hinaus kann, wie zuvor erwähnt, auch seitens der MediatorInnen ein Problem entstehen, sollten diese aufgrund des gewalttätigen Verhaltens eine Antipathie gegen den Täter entwickeln.

Beispielsfall

Diametral dazu entwickelte sich der folgende Beispielfall[2]:
……………………..

Vollständiger Text in  „Mediation ist Do it Yourself“

Conclusio

Im Endeffekt galt es aus diesem Fall zu lernen: Nicht primär die Taten der Vergangenheit sind in der Mediation relevant, sondern viel eher ihre Auswirkungen auf die Mediation bzw. die darin zu erzielende Vereinbarung.

Verantwortung versus Machtmissbrauch

Jedoch ist freilich auch nicht jede Form von Macht gleichbedeutend mit deren Missbrauch. Was ja schon der Begriff des „Macht-Missbrauches“ impliziert. Nimmt man nicht an, dass hier ein Pleonasmus kreiert wurde.

Macht an sich bedeutet Verantwortung. Beispielsweise die Verantwortung der Eltern im Rahmen der Obsorge oder die Verantwortung des Lenkers über das Leben der Mitfahrer oder eben auch die Verantwortung des Hauptverdieners in der Beziehung dafür, dass die Kreditrate oder die Miete monatlich gezahlt werden kann.

Wird jedoch die Macht an sich zum Selbstzweck, so entfremdet sie sich vom eigentlichen Sinn. Ebenso wie das gefüllte Konto an sich kein Zweck ist, sondern nur die Existenz der Familie absichern sollte, ist auch die nicht gelebte, sondern nur konzentrierte Verantwortung eine Pervertierung der eigentlichen Aufgabe.

Die Macht des vordergründig Schwächeren

Doch kann freilich das Pendel auch in die entgegengesetzte Richtung ausschlagen, sobald sich der vordergründig schwächere Partner dieser Ungerechtigkeit gewahr wird. Kommt es beispielsweise in einer patriarchalisch geprägten Familie, in welcher der Mann als gutsituierter Alleinverdiener über sämtliche Anschaffungen der Familie bestimmen möchte zu einer Diskussion, in welcher die Frau ihre Verantwortung den Kindern gegenüber gemäß für diese einsetzt, so schwingt in einem allfällig folgenden Konflikt sehr wohl auch die empfundene Ungerechtigkeit mit und erschwert die Lösungsfindung.

So führt einerseits die subjektiv empfundene Macht des Alleinverdieners manchmal dazu, dass der sich einer ergebnisoffenen Auseinandersetzung hinsichtlich einer wichtigen Frage mit diktatorisch anmutenden Feststellungen zu entziehen sucht, ebenso wie auch die gleichfalls subjektiv empfundene Ohnmacht des haushaltsführenden Ehegatten ………………………………

Vollständiger Text in  „Mediation ist Do it Yourself“

 

Lösungsansätze

Ungeachtet sämtlicher in diesem Beitrag nicht thematisierter Aspekte von Machtungleichgewicht führt schon alleine der grundsätzlich lösungsorientierte Denkansatz des Mediators zu der Überlegung, welche Konsequenzen nun die obigen Feststellungen für die tägliche Arbeit zum Wohle des Konsens haben.

Einerseits freilich bedingt schon alleine der Grundsatz der Allparteilichkeit die Standpunkte …..

Vollständiger Text in  „Mediation ist Do it Yourself“

Ziel der Mediation

Ziel der Mediation ist es (so das Ziel nicht eine völlige Trennung der Lebensbereiche ist) einen nachhaltigen Konsens zu schaffen, welcher auch in der Zukunft ein verbessertes Miteinander aller Beteiligten ermöglicht. Daher ist es unumgänglich ein Gesprächsklima zu schaffen, in welchem sich alle MediandInnen gleichermaßen ausdrücken und ihre Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen artikulieren können. Sollte ein Machtungleichgewicht im Rahmen der Mediation nicht ausgeglichen werden können, so kann dies mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Sollbruchstelle der Vereinbarung werden. Nur, wer sich auch emotional voll hinter das erzielte Ergebnis der Mediation stellt, fühlt sich auch langfristig daran gebunden und ebnet sich so den Weg in eine konsensorientierte Zukunft.

 

[1] Vertrag der eigenen Art

[2] Der Fall wurde aus Gründen der Diskretion und Verschwiegenheit etwas entfremdet

 

Der vollständige Text ist im Buch „Mediation ist Do it yourself“ erschienen

FAQ´s der Mediation

FAQ´s zur Mediation

Was Sie schon immer wissen wollten….

Warum gerade Mediation?
Weil Mediation am Gegensatz zu anderen Konfliktbeilegungsmethoden auf die Selbstbestimmtheit der Parteien setzt und die Entscheidungsfindung nicht an außenstehende delegiert. So haben es die Parteien selber in der Hand, eine nachhaltige Lösung zu vereinbaren. Schon alleine dadurch, dass die Lösung von den Parteien selber erarbeitet wird, hat sie eine andere moralische Bindungswirkung, als eine von außen aufoktroyierte Entscheidung.

Aber ich habe doch Recht
Ja, Sie haben und behalten Recht. Nur bekommen Sie über Mediation auch noch einen Einblick in die Standpunkte Ihres Gegenübers und erarbeiten gemeinsam eine Lösung, die Ihnen beiden gerecht wird.

Was kostet das?
Mediatoren sind selbständige Unternehmer. Hier richtet sich der Stundensatz nach Vereinbarung mit dem Mediator.

Grundsätzliches: Sollte eine Förderung des Familienministeriums in Anspruch genommen werden, so müssen die MediandInnen einen Nachweis über für Einkommen durch Vorlage von Lohnbestätigungen, Gehaltszetteln u.ä. erbringen, wie auch über die Anzahl der unterhaltspflichtigen Kinder [i]. Bei Inanspruchnahme einer Förderung gilt der Stundensatz von €220.-

Woran erkenne ich einen guten Mediator?
Gut/Schlecht sind nicht die Kategorien in der Mediation. Die Chemie zwischen den Medianden und dem/r MediatorIn muss passen. Freilich ist es auch wichtig, dass eine Vereinbarung auch gewissen Erfordernissen entspricht. Daher spielt die Erfahrung des/r Mediator´s, -in sicher eine große Rolle. Beispielsweise gibt es im Rahmen einer Scheidungsvereinbarung unumgängliche Fixpunkte, die nicht der freien Disposition der Parteien unterliegen.

Bin ich nicht beim Anwalt besser aufgehoben?
Mediation ist kein Allheilmittel[ii], es wird sicherlich Fälle geben, in denen das Machtungleichgewicht dermaßen groß ist, dass man keine einvernehmliche Lösung erarbeiten kann. Sollte dann eine Rechtschutzversicherung die Kosten übernehmen, ist der Weg zu Anwalt sicherlich eine Überlegung wert. Zu bedenken wäre allerdings aus Sicht der Mediation, dass der Weg zum Anwalt eine selbstbestimmte und konsensorientierte Lösung verkompliziert, während die Kontaktaufnahme mit dem Mediator den späteren Kontakt zum Anwalt immer noch offen läßt.

Wie lange dauert eine Mediation?
Hier eine abschließende, allgemeine Antwort zu geben wäre unseriös. In einer Vielzahl der (Scheidungs-)Fälle kommt man zwar mit 3-5 Sitzungen aus, wobei bei Nachbarschaftsmediationen erfahrungsgemäß auch oft 1-2 Sitzungen reichen, während Arbeitsplatzkonflikte manchmal über 10 Stunden benötigen.

Ist das Ergebnis rechts-verbindlich?
Dies kommt darauf an, wie die Medianden mit dem Ergebnis der Mediation umgehen. Grundsätzlich bildet die Vereinbarung zwischen den Medianden einen Vertrag, welcher einzuhalten ist, wenn dies bei Vertragsabschluss der bindende Wille beider Parteien ist. Bei Scheidungsmediationen wird das Ergebnis jedenfalls im Rahmen des Scheidungsbeschlusses rechtskräftig. Andere Vereinbarungen kann man vor Gericht im Rahmen eines  prätorischen Vergleiches rechtskräftig werden lassen.

Was ist mit Informationen, die im Rahmen der Mediation ans Licht kommen?
Grundsätzlich gilt im Rahmen der Mediation das Prinzip der Vertraulichkeit, eingetragene MediatorInnen unterliegen auch der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht.

In welchen Gebieten hilft Mediation?
Grundsätzlich in allen Konflikten, in denen die beteiligten Parteien eine selbstbestimmte Lösung suchen wollen. Die klassischen Bereiche sind freilich:
Familie (hier: Scheidung, Obsorge, Ehevertrag, Unterhalt)
Nachbarschaftskonflikte
Erbschaft/Testament
Arbeitsplatz (Mobbing, Unternehmensübergabe, -neuausrichtung)

Kann ich auch alleine kommen?
Die erste Kontaktaufnahme kann auch alleine erfolgen, wobei dann auch der anderen Konfliktpartei die Möglichkeit zu einem Einzelgespräch eingeräumt werden sollte. Grundsätzlich findet Mediation aber immer in Gegenwart aller handelnden Personen statt. In Ausnahmefällen kann auch das Modell der Pendelmediation[iii] herangezogen werden.

Und dann noch der Klassiker:

Meditation oder Mediation?
warum ODER? Den Medianden empfehle ich Meditation vor der Mediation, mir selber.. oft danach 😀

 

[i] https://www.bmfj.gv.at/familie/trennung-scheidung/mediation.html

[ii] https://mediationwanderer.wordpress.com/mediation-kein-allheilmittel/

[iii] http://www.wiki-to-yes.org/wiki/Pendelmediation

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